Schutzausrüstung Freiwillige Feuerwehr Zarrendorf

Ob Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall oder Gefahrguteinsatz – im Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Zarrendorf treffen unsere Einsatzkräfte auf die unterschiedlichsten Gefahrenquellen. Da sich diese Risiken allein durch technische oder organisatorische Maßnahmen niemals vollständig ausschließen lassen, ist die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) der wichtigste Schutzschild für die Gesundheit unserer Kameradinnen und Kameraden.

Höchste Standards für maximale Sicherheit

Die Sicherheit unserer Truppe überlassen wir nicht dem Zufall. Jedes Teil der Schutzausrüstung muss strengsten Qualitätsanforderungen genügen. Unsere PSA entspricht lückenlos den aktuellen:

  • EU-Richtlinien und gesetzlichen Vorschriften,

  • Unfallverhütungsvorschriften (UVV) der Hanseatischen Feuerwehr-Unfallkasse,

  • anerkannten Regeln der Technik wie den nationalen und europäischen Normen (DIN, EN) sowie den Verwaltungsvorschriften des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Die Bestandteile der Schutzausrüstung (Die Mindestausstattung)

Jeder aktive Feuerwehrangehörige in Zarrendorf besitzt eine persönliche Ausstattung, die perfekt auf ihn angepasst ist. Dazu gehören standardmäßig:

Der Feuerwehrhelm

Schützt den Kopf vor herabfallenden Trümmerteilen, Stößen und extremer Hitze. Er ist zusätzlich mit einem Nackenschutz und einem Visier ausgerüstet.

Die Brandschutzjacke & Brandschutzhose

Gefertigt aus hochmodernen, hitzebeständigen Spezialfasern (wie Nomex oder Kermel). Sie schützt nicht nur vor Flammen und extremer Strahlungshitze, sondern ist durch eine Membran auch wasser- und winddicht, während sie gleichzeitig Schweiß nach außen transportiert.

Die Feuerwehrschutzhandschuhe

Sie müssen den Spagat zwischen extremem Hitzeschutz, Schnittfestigkeit bei der technischen Hilfeleistung und feinfühligem Tastgefühl (z. B. bei der Bedienung von Funkgeräten oder Werkzeugen) meistern.

Die Feuerwehr-Sicherheitsstiefel

Ausgestattet mit einer durchtrittsicheren Stahlsohle, einer Zehenschutzkappe und einer speziellen Profilierung, die auch auf öligen oder vereisten Flächen sicheren Halt bietet.

Spezielle Zusatzausrüstung für extreme Lagen

Je nach Einsatzstichwort wird die Grundausstattung durch Spezialausrüstung ergänzt:

  • Für den Atemschutzeinsatz: Überdruck-Atemschutzgeräte und Brandfluchthauben zum Schutz vor hochgiftigem Brandrauch.

  • Für die Technische Hilfeleistung: Schnittschutzkleidung für die Arbeit mit der Motorsäge oder Wathosen bei Hochwasser.

  • Für die Absicherung: Warnwesten zur besseren Sichtbarkeit im fließenden Verkehr (z. B. auf der B96n).

Während einer Brandbekämpfung, technischen Rettung oder anderer Hilfeleistungen können Feuerwehrleute auf viele unterschiedliche Gefahren treffen. Gefahren im Feuerwehrdienst sind allein durch technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen nicht zuverlässig auszuschließen. Dem Schutz vor Verletzungen oder anderen Gesundheitsschäden dient deshalb das Tragen persönlicher Schutzausrüstung. Persönliche Schutzausrüstung muss den einschlägigen EU – Richtlinien, gesetzlichen Vorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und den Regeln der Technik, z.B. Normen ( DIN, EN ), Verwaltungsvorschriften der Länder, entsprechen.